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Konzeption


Das Wohnheim des Vereins "Helfende Hände" ist offen für Menschen mit unterschiedlichen körperlichen und geistigen Behinderungen, oft handelt es sich dabei um Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung. Hier lernen, arbeiten und leben Menschen mit individuellen Begabungen und Grenzen, die mit all ihren Ausdrucksmöglichkeiten in einem lebendigen Dialog untereinander und mit der Welt stehen.
In der täglichen Begegnung der Bewohner untereinander und mit den Mitarbeitern erleben sie Freude, sie erfahren aber auch Grenzen, hier geschieht ein Geben und Nehmen. Manche Erfahrungen sind schmerzlich. Sie sensibilisieren uns für die tägliche Arbeit, motivieren uns immer wieder, nach neuen Wegen zu suchen.

 

Wir möchten den Menschen, die bei uns wohnen, eine positive Zukunft eröffnen.

  
Neben der Sicherstellung der Grundversorgung schaffen wir einen Rahmen, der es unseren Bewohnern mit schwerer Mehrfachbehinderung ermöglicht, bei uns lebenslang zuhause zu sein. Sie finden hier einen "Ort zum Leben", der Raum für Entwicklung und Erhaltung der individuellen Persönlichkeit zulässt.

Unser Ziel ist es, jedem Bewohner und jeder Bewohnerin die größtmögliche Autonomie zu ermöglichen. Selbständiges Handeln - und seien es noch so kleine Ansätze – werden unterstützt, erhalten und weiter eingeübt. Für unsere Bewohner ist Pflege weit mehr als die Befriedigung hygienischer Bedürfnisse. Durch entsprechende "fördernde Pflege" erhalten sie intensive Einzelzuwendung und lebenswichtige Anregungen in allen Wahrnehmungsbereichen, ergänzt durch vielfältige therapeutische Maßnahmen.

Kommunikation ist ebenfalls ein zentrales Element in unserer Arbeit. Viele unserer Bewohner haben nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, von sich aus Kontakte herzustellen bzw. Beziehungen einzugehen und aufrecht zu erhalten. Sie benötigen häufig Vermittler, die die Sensibilität entwickeln müssen, diese Bedürfnisse zu erspüren, um vielfältige Möglichkeiten der Begegnung zu schaffen. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind durch langjährige Erfahrung geschult, um den einzelnen Bewohner zu verstehen, seine Ausdrucksweise aufzugreifen und zu fördern, um mit ihm zu kommunizieren.

Der Wechsel von Arbeit und Freizeit ist auch bei Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Freizeit hat einen hohen Stellenwert, so dass ihrer Gestaltung eine zentrale Bedeutung zukommt; individuelle Wünsche, Erwartungen und Ansprüche müssen entsprechende Berücksichtigung finden. Auch dem Bedürfnis nach Ruhe muss durch Rückzugsmöglichkeiten Rechnung getragen werden. Freizeit und Feierabend dienen in erster Linie der Erholung und Entspannung, die unsere Bewohner und Bewohnerinnen sowohl in ihren Privaträumen als auch in den vielen gemeinsamen Räumlichkeiten genießen können.

Kontakte zur Familie, zum Freundeskreis aus Schule, Förderstätte und Elternhaus, zur Kirchengemeinde, zur Nachbarschaft, zu Freizeitclubs und zu Vereinen sollen darüber hinaus die vielfältigen Begegnungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb unseres Wohnheims ermöglichen und bereichern.



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Elternrunde in Schule/HPT

07.12.2017 09:30 - 07.12.2017 11:30
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